Der November – der statistisch unbeliebteste Hochzeitsmonat der Deutschen.

Nun soll man ja keiner Statistik trauen, die man nicht selbst gefälscht hat und diese Nachweise erfassen ja in der Regel auch nur die standesamtlichen Trauungen, doch – auch ich kann nicht abstreiten, dass ich im Juni häufiger im Einsatz war als derzeit.

Dabei gibt es einige charmante Reize, die der Herbst bietet.

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Ihr habt euch für eine Freie Trauung entschieden *juhu* - sicher gab es dafür gute Gründe. Vor allem die vielen Gestaltungsmöglichkeiten sind für die meisten Paare ein ausschlaggebender Faktor sich für diese Form der Zeremonie zu entscheiden.

Doch immer wieder merke ich bei der Planung und auch bei der Ankunft vor Ort, dass diese Möglichkeiten nur zum Teil ausgeschöpft werden. Gerade beim Thema Sitzordnung oder –Möglichkeiten machen sich die meisten nur sehr wenig Gedanken und wenn überhaupt, geht es um die Frage "Auf welcher Seite sitzt eigentlich die Braut?" (Meine Antwort:  da wo sie sich wohlfühlt ist der beste Platz… )

Natürlich muss man sich zunächst die örtlichen Gegebenheiten ansehen. Hat man Stühle oder Bierbänke? Traut man sich in einem kuscheligen Raum oder auf einer weitläufigen Wiese?

Varianten gibt es viele und vor allem die Hauptakteure – also Braut und Bräutigam – dürfen es ruhige etwas extravaganter an diesem Tag haben. Zwei bequeme Sessel oder eine romantische Gartenbank können ein toller Hingucker sein. Dabei lassen sich aber auch einfache Gartenstühle aufpeppen indem ihr auf eine besondere Dekoration mit Blumen, Wimpelketten oder Schildern setzt.

Wer es noch etwas ausgefallener möchte, kann aber auch für die Gäste besondere Sitzgelegenheiten organisieren. Je nach Konzept können Strohballen zu einer Scheunenhochzeit oder gemütliche Bodenkissen und Picknickdecken zu einer großen Gartenparty perfekt passen. Warum also an einem Strand nicht auf bequeme Liegestühle setzen, wenn Sie doch wahrscheinlich eh dort in großen Mengen verfügbar sind. Einziger Einwand: Ihr solltet darauf achten, das auch eure älteren Gäste problemlos der Zeremonie folgen können.

Auch die Gestaltung der Zeremonie kann variabel verändert werden. Einen kleinen Wandel erlebt ihr schon, wenn ihr die graden Stuhlreihen einfach etwas schräg anordnet oder versetzt zueinander, so das der Mittelgang eher einer leichten Wellenlinie folgt.

Noch nicht auffallend genug? Dann kann man die Stuhlreihen auch als Stuhlkreise gestalten. Halbkreis, ganzer Kreis oder sogar Spiralförmig um das Brautpaar herum ist auf jeden Fall sichergestellt das ihr der Mittelpunkt eurer Zeremonie seid. So ein Aufbau eignet sich besonders gut bei einer kleinen Gästezahl um noch näher an der Hochzeitsgesellschaft dran zu sein und ich nutze diese Variante auch gern für Freie Taufen im engsten Familienkreis.

Wer nicht so viel Zeit oder Budget zur Verfügung hat, kann aber auch aus wenigen Streublüten oder einfachen Stoffbahnen eine ganz zauberhafte Atmosphäre schaffen.

Mit all diesen Möglichkeiten habt ihr die Chance die Trauung schon vor dem ersten Blick auf die Braut zu einem ganz besonderen Erlebnis zu machen. Man wird euch und euren unverwechselbaren Stil erkennen und sich noch ein bisschen mehr auf das einlassen, was gleich im Anschluss passieren wird. Schließlich soll es ein Tag ganz nach euren Wünschen und Vorstellungen werden, von dem nicht nur Ihr, sondern auch eure Familien und Freunde noch ganz lange reden werden.

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Ich schreibe immer „Traut euch wann, wo und wie ihr wollt…“.

Um das ‚Wann‘ und ‚Wo‘ soll es in diesem Beitrag gehen. Wie entscheidet man an welchem Ort man heiraten möchte?

Auf einer Messe wurde ich von einem Paar gefragt: „Können wir uns das Ja-Wort nicht einfach auf dem Sportplatz geben? Das würde am besten zu uns passen.“ Genau darum geht es doch und ich freue mich genau diese Trauung auf einem Sportplatz nun tatsächlich umsetzen zu dürfen.

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Eine der am häufigsten gestellten Fragen ist: „Wie läuft denn die Freie Trauung ab?“

Prinzipiell kann man darauf nur antworten: So wie es sich das Brautpaar wünscht. Aber mit dieser Antwort allein, würde ich viele Paare sicher im Regen stehen lassen. Die Freiheit alles allein entscheiden zu können bedeutet noch nicht gleich, das jedem Paar sofort hundert Ideen in den Kopf schießen, wie man es vielleicht anders oder persönlicher machen kann.

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